Felderbriefe

  • 10. Dezember 1868

    Verehrtester Herr

  • 10. Dezember 1868

    Lieber Freund! Freigesprochen. Juhui!

    Diesen frohen Laut hast Du lang nicht mehr von mir gehört aber wenn einmal Wunder für Eins geschehen, darf man sich wol aus seiner Werktagsstimmung erheben.

    Das Kasino in Au ist endlich über Reich und arm zu gericht gesessen und hat mich ziemlich gut gehen lassen.

  • 7. Dezember 1868

    Lieber Herr Felder!

    Ihre freundlichen Zeilen vom 2. d. M. die mir gestern zukamen, haben mich eigentlich sehr trübe gestimmt, denn ich habe daraus entnommen, daß es Ihnen nicht gut geht. Dazu habe ich mir immer Vorwürfe zu machen, daß Sie um das Heft der Grenzboten gekommen sind, durch meine Schuld, u. daß ich außer Stand mich sehe, Ihnen dafür Ersatz zu bieten.

  • 6. Dezember 1868

    Lieber Freund!

    Deine zwei letzten Briefe haben mich recht gefreut, da in denselben ein harmonisches Zusammenwirken ungebroche­ner, noch viel versprechender Kräfte sich erkennen läßt. Das Sonett ist trefflich und an die Adressen verteilt. Den Brief an die, wie es scheint, von Ehrgeiz geplagte Hedwig Gaßner werde ich besorgen. -

  • 3. Dezember 1868

    Geehrter Herr,

  • 1. Dezember 1868

    Verehrtester Herr Ministerialrath!

  • 1. Dezember 1868

    Mich schreckt weder der dumme Zweifel - über den unbestimmten Empfang, noch einen möglichen Verstoß gegen Frau Etiquette zurück, Ihre stille Häuslichkeit aufzusuchen! Begeisterung kennt kein warum: sie durchbricht jede Schrancke und gibt Muth den Gedanken zur That werden zu lassen. Ich habe: „Reich und Arm" soeben vollendet. O das war herrlich Herr Felder!

  • 30. November 1868

    Lieber Freund!

  • 25. November 1868

    Verehrter Herr!

  • 16. November 1868

    Werther Freund!