VON JOSEF FEUERSTEIN AUS BEZAU
Lieber Freund!
Lieber Freund!
Lieber Herr Felder!
Beiliegend erhalten sie mit vielem Dank die Romanzeitung und das Ausland wieder zurück. Entschuldigen Sie, daß ich erstere so lange bei mir behalten habe.
Lieber Freund!
Glücklich hergestellt und neu gekräftigt reich ich Dir die Bruderhand. Mutig vorwärts! Wir werden Mut brauchen, denn nun sind wir einstweilen allein, Feurstein ist abgefallen.
Wenigstens geht er nicht mehr offen mit uns. Dein Auftreten gegen Rom hat seine nur schlummernden Bedenken geweckt.
Lieber Freund!
Ich muß gestehen, daß Dir u. Deinem Freunde u. Schwager Moosbrugger das, was nach meiner Ansicht nach eigentlich das Haupterforderniß guter Polliticker ist, - klare Übersicht des Ganzen, nicht abgeht, sondern, daß ihr derselben vollkommen mächtig seid.
Lieber Freund!
Von Bregenz zurückgekehrt erhalte ich von Hrn. Adjunkt Moosbrugger beigeschlossenes Schreiben, woraus ersichtlich, daß die von ihm eingesannte Schrift nun sogleich dem Druke übergeben gewünscht wird. Ich beeile mich also Dir dieselbe sogleich zu übersenden, u. bedaure nur, daß hiedurch wieder einige Tage Zeit vergehen, bis dieselbe zum Drukort gelangt.
Lieber Freund!
Lieber Freund!
Ich wollte Dir nicht schreiben, bevor ich Dir über den Erfolg unseres Versuchs des Lithografischen Drucks der Broschüre berichten könnte. Die ersten Vorbereitungen gingen zimmlich langsam indem es uns an allem gebrach. Jetzt ist die Sache eingerichtet, u. ich übersende Dir die ersten 2 Seiten die gesetzt worden sind.
Lieber Freund!