VON CARL SEYFFERTITZ AUS BREGENZ

lfndenr: 
637
11.323
7. Dezember 1868

Lieber Herr Felder!

Ihre freundlichen Zeilen vom 2. d. M. die mir gestern zukamen, haben mich eigentlich sehr trübe gestimmt, denn ich habe daraus entnommen, daß es Ihnen nicht gut geht. Dazu habe ich mir immer Vorwürfe zu machen, daß Sie um das Heft der Grenzboten gekommen sind, durch meine Schuld, u. daß ich außer Stand mich sehe, Ihnen dafür Ersatz zu bieten.

VON JOHANN GEORG VONBANK AUS BREGENZ

lfndenr: 
507
11.255
16. März 1868

Geehrtester Gemeinderath!

Mit einer „Erklärung" machen wir nichts gut. Diese Sache hätte längst auf einen andern Weg gehört, auf welchen ich dieselbe alsogleich leiten werde. Jedes Ding muß zu seiner Thüre hinaus; das andere schadet. Wollen Sie die Sache einstweilen mir überlas­sen; ich bitte darum.

In Eile grüßt die

Redaction

J. G. Vonbank