AN RUDOLF HILDEBRAND
Liebster Freund!
Liebster Freund!
Lieber Freund!
Verehrtester Herr Felder!
Meine herzlichste Gratulation zum kleinen Hermann! Möge
er zur Freude seiner Eltern aufwachsen u. gedeihen!
Sie sind also jetzt in Hopfreben. Wie glücklich sind Sie! Dort diese idyllische Ruhe u. Stille, während bei uns Bellona mehr u. mehr alle Gemüthlichkeit verscheucht, u. geistige u. materielle Interessen arg schädiget.
Lieber Freund!
Mein lieber Herr Felder.
Anfang v. M. habe ich 1 Kistchen Obst von Lindau aus an Sie abgesandt das Sie unterdeß wohl erhalten haben werden, empfangen Sie darin eine kleine Erkenntlichkeit, gegen erhaltene Gastfreundschaft.
Ob ich in disem Jahr noch nach dort kommen werde kann ich nicht bestimmt sagen.
Der M Riegerschen Buchhandlung!
Der Unterzeichnete bestellt für das 2 Quartal 1856,
1 Gartenlaube
1 Dorfbarbier
2 Exempl. Familienjournal 1 "Aus der Fremde"
Auf die Bilder der Zeit abonniere ich nicht mehr.
Franz Michel Felder
Ich bitte, mir obige Zeitungen alle 3 höchstens 4 Wochen einmahl zu schiken.
Der obige