VON FRANZ MICHAEL FELDER AUS BLUDENZ AN ANNA KATHARINA FELDER IN SCHOPPERNAU
Liebes Wible
Liebes Wible
Liebster Freund, Sie tapferer Kämpfer und Märtyrer für die heiligsten Angelegenheiten der Zeit, Trost brauch ich Ihnen nicht zu geben, den finden Sie in sich selbst genug, und es ist wol auch ganz überflüssig wenn ich Ihnen sagen wollte, daß Sie unmöglich glauben konnten, Ihr Einfluß reiche schon weit genug, daß er, wenns zum Treffen kam, dem Einflüsse der Kirche, dieses uralten, tief geg
Liebster Freund!
Lieber Herr Felder!
Verehrtester Herr u. Freund!
In Folge Ihres Werthen vom 10. vor. Ms. habe ich Hrn. Strobel seine Abreise nicht beeilen lassen. Er ist nun heute fort u. wird in den nächsten Tagen das Vergnügen haben, Sie zu begrüßen.
Liebster Freund,
Geehrter und lieber Herr Felder!
Möge diese Sendung glücklich in Ihre Hände gelangen und der Tag ihrer Ankunft Ihnen ein so froher sein als mir heute der des Abgangs ist.
Lieber Freund